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pädagogisches Konzept

Unser Leitbild

Glückliche Kinder – Unsere Verantwortung – Unser Ziel

In unserer Großtagespflegestelle „Sonnenkinder“ wird nach einem situations- und entwicklungsorientierten Erziehungsstil gearbeitet, d.h. die Bedürfnisse und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes werden durch aktives Beobachten erkannt, um dann entsprechend darauf einzugehen.

Wir wollen die natürliche Neugierde der Kinder und die Freude am Entdecken individuell und altersgerecht fördern. Kinder lernen nicht nur mit dem Kopf was sie begreifen wollen, sondern müssen von Anfang an mit den Händen und dem ganzen Körper erfühlen, erschmecken, erriechen und ertasten.


Räumlichkeiten

Unsere Großtagespflege befindet sich neben der freien Schule- Eifel in Heimbach. Dort stehen uns 81,65 qm² zur Verfügung.

Neben einem Gruppenraum verfügt die Einrichtung über einen Schlafraum und einen Wickelraum. Im Eingangsbereich hat jedes Kind einen eigenen Platz an der Graderobe, welcher zur Orientierung mit einem Foto gekennzeichnet ist. Auch im Schlafraum steht jedem Kind ein eigenes Bett zur Verfügung. Unsere Räume sind mit altersgerechtem Mobiliar und Spielmaterialien ausgestattet. Der Gruppenraum wird als Ess- und Aktivitätenraum genutzt und bietet neben einer Küche  verschiedene Spielbereiche, wie zum Beispiel eine Puppenecke und einen Bau- und Spielteppich.

Der Schlafraum, indem sich auch die Leseecke befindet, kann während der Freispielzeit zu einem zusätzlichen Spielraum umfunktioniert werden.

Zusätzlich verfügen über einen Außenbereich mit Sandkasten und weiteren Spielmaterialien.


Freies Spiel

Im freien Spiel werden die Kinder nicht durch Erwachsene geleitet. Diese nehmen hierbei die Rolle des Beobachters ein. Das freie Spiel ist eine spielerische Beschäftigung, welche nicht projektspezifisch ist. Das Kind wählt Spielort, evtl. einen Spielpartner und die Spieldauer. Auch sucht es sich das Thema aus und entwickelt eigene Regeln. Durch abwechslungsreiche Materialien bieten wir den Kindern eine Vielzahl an erlebnisreichen Entdeckungen. Hierzu bietet sich nicht nur vorgefertigtes Spielmaterial an, sondern auch alltägliche- und Naturmaterialien wie zum Beispiel Kartons, Decken, Stöckchen, Kastanien, Tücher oder Wäscheklammern. Die Kinder können ihre eigenen Spielideen ausleben und entfalten. Somit schaffen sie sich eine eigene Spielwelt, in der es wichtig ist, dass wir den Kindern genügend Raum und Zeit zur Verfügung stellen.


Ruhezeit

Die Ruhezeit beginnt nach dem Mittagessen.

Die Vorbereitung auf den Schlaf hat im Tagesablauf eine ganz besondere Bedeutung. Diese erfolgt in ruhiger und entspannter Stimmung und nach einem den Kindern vertrauten Ritual. Jedes Kind hat seinen festen, gekennzeichneten Schlafplatz, welchen es sich zu Beginn selbst aussuchen darf. Einschlafhilfen wie Schnuller, Kuscheltier oder Kuscheltuch gehören auch dazu. Es gibt immer wieder einzelne Kinder, die keinen oder nur wenig Schlaf brauchen. Diese können nach einer kurzen Ruhephase wieder aufstehen und sich frei in der Gruppe beschäftigen.

Nach dem Schlafen können die Kinder zunächst einmal in Ruhe wach werden und anschließend, wie am Vormittag, ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen nachgehen.

Falls Kinder einen Schlafsack brauchen ist dieser von zu Hause mitzubringen.

Während wir den Anfang der Ruhephase begleiten werden die Kinder anschließend überwacht.

 

Ernährung

Unsere Küchenzeile befindet sich im Gruppenraum und ist kindersicher.

Neben dem Frühstück, welches von uns gestellt wird, bieten wir ein warmes Mittagessen an. Hierfür wird wöchentlich frisch eingekauft. Bei Gelegenheit wird dieser gemeinsam mit den Kindern erledigt. Eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung liegt uns besonders am Herzen, daher achten wir sehr auf die Qualität und Herkunft der Nahrungsmittel.

Beim Zubereiten der Speisen dürfen die Kinder aktiv helfen und sind mitverantwortlich. Denn selbst zubereitetes Essen schmeckt am Besten und wird gerne probiert.

Auch haben sie ein Mitspracherecht bei der Auswahl des Menüplans. Dieser wird zur Anschauung ausgehangen.

Die Kinder bekommen die Möglichkeit unterschiedliche Lebensmittel zu probieren, doch keiner wird gezwungen.

Für eine kleine Stärkung zwischendurch stehen den Kindern kleine Snacks, wie Obst oder Gemüse zur freien Verfügung.  Nach der Mittagsruhe wird nochmal eine gemeinsame kleine Snackrunde gemacht. Hier bieten wir täglich einen kleinen Nachtisch an, welcher z.B. aus Jogurt, Keksen, Zwieback u.ä. besteht.

Als Getränke bieten wir den Kindern Wasser aus Glasflaschen und verschiedene Teesorten an. An besonderen Tagen, wie Geburtstage oder Feste stellen wir verdünnte Säfte zur Verfügung.

Sollte ein Kind noch keine feste Nahrung zu sich nehmen können, werden wir Brei zubereiten und diesen mit Hilfestellung anreichen.

Die Mahlzeiten gehören zu unseren alltäglichen Ritualen. Das Zusammensitzen am Tisch stärkt das Gruppengefühl.

 

Übergang von der Familie in unsere Großtagespflege                                              

Ein großer Schritt steht bevor.

Der Übergang von der Familie in die Großtagespflege ist für das Kind und dessen Familie ein bedeutender Lebensabschnitt. Das Kind wird individuell an Räumlichkeiten, Bezugspersonen und Kinder gewöhnt und langsam an den Alltag herangeführt. Doch auch für die Eltern ist es eine neue Situation, dass eine neue Person an der Erziehung beteiligt ist. Diese gemeinsame Verantwortung erfordert gegenseitige Akzeptanz und Offenheit.

Kinder und Eltern sollen erfahren, dass der Übergang eine positive Herausforderung ist, nicht eine Belastung.

 

Eingewöhnung

Unsere Eingewöhnung ist an das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ angeknüpft.              

Zu Beginn ist es wichtig, das Kind stundenweise an die neue Situation zu gewöhnen. Hier bestimmt das Verhalten des Kindes die Zeit. Dabei sollten sich die Eltern Zeit nehmen, gemeinsam mit ihrem Kind die Einrichtung kennen zu lernen. Nach einigen Tagen kann das Kind dann eine festgelegte Zeit ohne Eltern in der Gruppe bleiben. Anfangs verlassen die Eltern nur kurz den Gruppenraum. So hat das Kind die Möglichkeit, Kontakt zur Betreuerin aufzubauen und das „Alleinsein“ auszuprobieren. Sobald das Kind jedoch Ängste und Unsicherheiten zeigt, sollte die vertraute Person an seiner Seite sein und Sicherheit geben. 

So entwickelt das Kind schnell Vertrauen in die neue Umgebung, kann Reaktionen, Geräusche und Gerüche einordnen und sich so an die Gruppe gewöhnen.

Nun kann die Zeitspanne, alleine in der Gruppe zu sein, langsam gesteigert werden. Hilfreich ist es, in der Trennungsphase Rituale einzuführen. Das kann das tägliche Winken am Fenster oder das Mitbringen eines vertrauten Spielzeuges oder Kuscheltieres sein. Die Verabschiedung fällt dem Kind leichter, wenn sie kurz, aber trotzdem liebevoll ist. Ebenso fällt vielen Eltern der Abschied schwer. Das liebevolle Übernehmen des Kindes durch die Betreuerin hilft den Eltern, den Abschied nicht allzu lange hinauszuzögern.

Wir nehmen uns Zeit für die Eltern. Der tägliche kurze Austausch und das persönliche Gespräch sollen Vertrauen schaffen und Ihnen die Sicherheit geben, dass es Ihrem Kind bei uns gut geht. Das Kind fühlt sich durch den engen Kontakt zwischen Eltern und Betreuer geborgen und fasst schneller Vertrauen in die neue Umgebung. So kann es mit Unterstützung der Betreuerin seinen Platz in der Gruppe finden.

Anfangs ist es wichtig, dass das Kind eine feste Bezugsperson hat, die ihm Orientierung, Halt und Sicherheit verschafft. Zu Beginn der Eingewöhnung übernimmt einer von uns diese besondere Position. Kinder machen sehr früh deutlich, welche Verhaltensweisen, Situationen, Spielmaterialien oder Personen sie besonders mögen und suchen diese häufig auf.

Die Zeit der Eingewöhnung bestimmt jedes Kind individuell. Manche Kinder benötigen weniger Zeit, andere hingegen länger. Dennoch planen wir ca. zwei Wochen ein.                                     Mit der Eingewöhnung beginnen wir ab dem festgelegten Betreuungsbeginn (siehe Betreuungsvereinbarung). Eine Eingewöhnung vor dem festgelegten Betreuungsbeginn ist nach Absprache mit der zuständigen Bezugsperson möglich.

 

Entwicklungsdokumentation und Portfolio

Unsere Großtagespflege in Heimbach erfüllt einen  gesellschaftlichen und pädagogischen Auftrag. Um diesem gerecht zu werden, beinhaltet die Betreuung und Förderung Ihres Kindes eine fortlaufende Entwicklungsdokumentation.

Wir setzen unterschiedliche Beobachtungsformen ein und halten die einzelnen Entwicklungsschritte des Kindes in drei verschiedenen Formen fest. Zum einen sind dies der „Basic Sprachbogen U3“, zum anderen ein allgemeiner Entwicklungsbogen und das Portfolio.

Der „Basic Sprachbogen U3“ deckt die sprachlichen Kompetenzen eines Kindes ab.

Der allgemeine Entwicklungsbogen ist ein Beobachtungsverfahren, für Kinder unter drei Jahren. Hier werden Fähigkeiten und Stärken des Kindes visualisiert. Dieser Entwicklungsbogen deckt folgende Kompetenzen ab:

Ø  sozial- emotionale Kompetenz

Ø  kognitive Kompetenz

Ø  Sprache

Ø  Motorik

Das Portfolio ist eine „Sammelmappe“, welches die Zeit des Kindes in der Großtagespflege dokumentiert. Mit Hilfe von Fotos, Zeichnungen der Kinder, erlernten Lieder und Fingerspielen halten wir die Entwicklung des Kindes fest. Das Portfolio ist Eigentum des Kindes und wird zum Abschluss als Erinnerung mitgegeben.

Halbjährlich finden Elterngespräche statt, zu denen wir einladen.

Bei Auffälligkeiten in der Entwicklung der Kinder werden wir Sie, als Erziehungsberechtigte ansprechen um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Gerne können Sie uns ebenfalls jederzeit bei Auffälligkeiten oder Fragen ansprechen.


Rituale und Regeln 

Regeln und immer wiederkehrende Rituale gehören zum Alltag der Kinder und sind nicht mehr wegzudenken. Sie bieten den Kindern Sicherheit, Halt und eine gleichbleibende Struktur im Tagesablauf.

Täglich wirken Reize auf die Kinder ein. Rituale helfen ihnen dabei, die ungeordneten und vielen Eindrücke zu verarbeiten, indem sie dem Tag Ordnung und Struktur geben.

Zudem kann ein Ritual helfen, einem Kind zur Ruhe zu kommen und sich auf etwas zu fokussieren.

Durch den wiederholenden Charakter werden Kinder Selbstwirksam und fördert somit den  Lernprozess. Rituale fördern und stärken das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe.

In dem Tagesablauf der „Sonnenkinder“ werden immer wieder Regeln und Rituale auftauchen, sei es bei den Mahlzeiten oder beim Einschlafen. Aufgestellte Regeln werden wir regelmäßig auf ihren Sinn hin prüfen und altersgerecht gestalten oder ggf. abschaffen.


Träger

Katholisches Forum für Erwachsenen- und Familienbildung Düren - Eifel

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52349 Düren

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Tel.: 02421-94680 12